Craig Streu, Sie beginnen in Bremerhaven einen neuen Lebensabschnitt und wollen sich als Trainer etablieren. Waren Sie nervös, als Sie Ihre erste Einheit leiten mussten?
Craig Streu: Ich war aufgeregt, natürlich. Aber das hatte nichts mit der neuen Aufgabe zu tun. Es ist immer spannend, wenn man das erste Mal nach der Sommerpause aufs Eis darf. Schon als Spieler war es kribbelig – so sehr freute ich mich. Und als Trainer bin ich nicht weniger aufgeregt gewesen – ich habe mich genauso gefreut wie die Spieler. Die Aufgabe an sich macht mich nicht nervös.
Viele Jahre lang waren Sie Kapitän der Pinguins. Nun muss jemand anders in Ihre Fußstapfen treten. Wer wird das sein?
Craig Streu: Warten wir es ab. Ich kann definitiv noch keinen Namen nennen. Erst nach der Vorbereitung werde ich mich festlegen.
Aber Sie haben doch einen persönlichen Favoriten?
Craig Streu: Nein. Ich muss erst einmal schauen, wie sich das Team entwickelt. Es gibt keinen Favoriten. Ein Kapitän muss in der Kabine eine wichtige Rolle spielen – und natürlich auch auf dem Eis. Mal sehen, wer in diesen Bereichen auf sich aufmerksam machen kann. Es kann ein deutscher Spieler mit dem „C“ herumlaufen, vielleicht wird es aber auch ein Ausländer, möglicherweise sogar ein Rookie. Das alles ist völlig offen.
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