Bremerhaven. Die erste Arbeitswoche ist rum, nun geht es um die Wurst. Tom Coolen soll die Fischtown Pinguins wieder auf Kurs bringen und in die Playoffs führen. Am vergangenen Wochenende stand der Kanadier zum ersten Mal als Pavlov-Nachfolger an der Bande. EH-News-Mitarbeiter Matthias Berlinke befragte Coolen zu seinen ersten Eindrücken.
Herr Coolen, Ihre Premiere an der Bande der Pinguins endete gegen Kassel nicht mit dem erhofften Sieg. Wie fällt Ihr Fazit aus?
Tom Coolen: Beide Teams haben sich einen harten Kampf geliefert. Ich bin stolz auf meine Jungs, auch wenn es nicht für einen Sieg gereicht hat. Wir müssen uns nicht schämen, jeder Spieler hat alles gegeben. Das ist die Grundvoraussetzung dafür, um am Ende erfolgreich zu sein. Der Unterschied zwischen Kassel und uns lag in den Überzahl-Teams. Da war Kassel besser und hat seine Chancen effektiv genutzt.
Auch wenn es gegen Kassel eine Niederlage gab – die Pinguins wirkten defensiv stärker als in den Vorwochen. Sind das die ersten Früchte Ihrer Arbeit?
Tom Coolen: Wir haben gut gekämpft und gestanden. Bei ausgeglichener Spieleranzahl auf dem Eis haben ich zwischen Kassel und uns keine Unterschiede gesehen. Da haben wir in unserem Drittel wenig zugelassen. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass wir einen 2:1-Konter kassiert haben. Das stimmt mich doch positiv.
Eine Baustelle bleibt aber das Powerplay. Sie haben in der vergangenen Woche intensiv an den Special-Teams gearbeitet. Das scheint aber nichts eingebracht zu haben.
Tom Coolen: Die Arbeit mit den Special-Teams braucht viel Zeit. Man kann nicht erwarten, dass von heute auf morgen alles besser wird. Bislang hatte ich auch noch keine Gelegenheit, das Spiel der Pinguins unter Wettkampfbedingungen live zu erleben. Im letzten Drittel hat uns auch noch mit Craig Streu eine Schlüsselfigur gefehlt, nachdem er wegen Verletzung raus musste.
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